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Ein „Ent“ muss mit dabei sein

 

Entdeckung, Entwicklung, Entstehung. 

Die Titel sämtlicher Werke von Kerstin Hebauf begannen mit der Silbe „Ent“. In der April-Ausstellung in der Kulturkneipe „ Das Herrenhaus“ zeigte die Sulzbacher Hobbykünstlerin die Möglichkeiten der künstlerischen Abstraktion und die Umsetzung allerlei Materialien.

Meeresblau ist die Lieblingsfarbe von Kerstin Hebauf. Sehr verständlich. „Weil ich das Meer liebe“, begründet die 1963 in Frankfurt geborene Künstlerin ihre Farbentscheidung. Das ist wiederum keine Überraschung. Denn im Sommer 2005 nahm sie im Urlaub auf Bokum in einem Atelier am Meer an einem Malkurs teil. Dabei entstand das erste Motiv: eine Dünenlandschaft nach Vorlage eines Fotos, zuvor selbst am Strand aufgenommen. 

32 Werkstücke kann der Betrachter derzeit in der Kulturkneipe „Das Herrenhaus“ bewundern.

 Und alle Werke haben einen Titel, der mit der Vorsilbe „Ent“ beginnt, wobei kein Begriff doppelt vorkommt. „Für diese Ausstellung habe ich versucht, alle Begriffe bildlich umzusetzen“, erklärte Kerstin Hebauf während der Vernissage. Bei den Materialien zeigt die 50-Jährige eine verblüffende Vielfalt.  

Kerstin Hebauf liebt in ihrer Arbeit besonders die Möglichkeit der künstlerischen Abstraktion und nutzt zu deren Umsetzung auch allerlei Materialien“, schreibt Ines Günther, die für die Ausstellungen im Herrenhaus verantwortlich ist. Dabei schrecke sie nicht vor der Kombination verschiedener Werkstoffe und Formate zurück. Da verbinde sich ein Dreieck ungehemmt mit einem zackigen Rechteck. Leinwand und Holzbretter, meist in quadratischen Formaten von 40 x 40 Zentimetern, werden am häufigsten verwendet und auch zu überraschenden Blickeffekten kombiniert. Alle darauf gebannten Motive sind acryl-gefertigt. 

Ihre Inspiration holt sich Kerstin Hebauf, die seit Jahren im Sulzbacher DRK ehrenamtlich mitwirkt, in der Natur oder aus ihren Emotionen und Gedanken. Bereits in Hattersheim und Frankfurt konnte die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin ihre Kunst ausstellen. Die Acrylarbeiten können zu den Öffnungszeiten des Her-renhauses angeschaut und erworben werden. Ein Teil des Verkaufserlöses geht an Unicef. Die Ausstellung dauert noch bis Mittwoch, 1. Mai.2013 gs

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