kh-kunst


Herzlich willkommen!

Vernissage

am 22. August 2014 um 19 Uhr

im Hospiz Lebensbrücke

in Flörsheim am Main, Dalbergstraße 2 a

 

 

 

Ausstellung im Flörsheimer Hospiz eröffnet

 
 
 
Von Elke Flogaus

FLÖRSHEIM - Zahlreiche Besucher konnte die Leiterin des Hospizvereins „Lebensbrücke“, Christa Hofmann, jetzt im Foyer des stationären Hospizes zu einer Vernissage begrüßen, bei der Hobbykünstlerin Kerstin Hebauf auf einem Rundgang ihre Bilder ausführlich erklärte. Ging es im Erdgeschoss um das Thema „Innehalten“, waren die Gemälde im Obergeschoss dem Thema „Aufbruch“ gewidmet.

Von Muschel inspiriert

Zur Einstimmung auf die verschiedenen Eindrücke hatte sich Hofmann vom Gemälde einer Muschel inspirieren lassen und eine rührende und symbolträchtige Geschichte von einer Auster und ihrem Enkel erzählt. Darin schilderte die alte Perlmuschel, wie sich in ihrem Körper unter Schmerzen aus einem Sandkorn eine Perle bildet, aber damit eine wertvolle Muschel entsteht, deren Leben Sinn hat: „Wer selbst Schmerzen litt, wird verständnisvoller, barmherziger und gütiger.“

Mit einem Gedicht zur Kunst knüpfte Kerstin Hebauf an die Erzählung an und sprach von „gefühlter Seele auf der Leinwand“. Besondere Anregungen für viele Werke bekam sie bei Urlauben auf Borkum, wo sie vor neun Jahren überhaupt erst mit dem Malen begonnen und Kurse bei einer Künstlerin in deren „Atelier am Meer“ belegt hatte. 

 

 

 

 

 

 

 

Mal war es eine Dünenlandschaft, mal waren es glitzernde Steine im Meer, mal eine im Netz verfangene Muschel. Neben realistischen Darstellungen wagte sie Ausflüge ins Abstrakte und experimentierte mit den unterschiedlichsten Materialien wie Plastik und Wolle, Glitzersteinen und Stoffresten, Serviettentechnik und zerfransten Netzen.

Oft mutete es an wie eine Verknüpfung aus Basteln und Malen, wenn sie zum Beispiel bei dem Bild „Das Engelszimmer“ von einer Gemeinschaftsarbeit mit den Kindern und der Enkelin erzählte, bei dem sie sich „richtig ausgetobt“ habe: „Manche Bilder entwickeln sich für mich zu einer Überraschung.“ Auch ihre Kreationen von Keilrahmen in unterschiedlichen Formen, bei denen darauf aufgezogene Bildelemente wie Puzzleteile aneinandergereiht oder ineinander gesteckt sind, zeugen von ihrer Experimentierfreude.

 

Anregungen zu einer ganzen Bilderserie schöpfte die 51-jährige Frankfurterin, die heute in Sulzbach lebt, beim Lesen der Offenbarung. Diesen Teil der Bibel hatte ihr Karl Endemann, heute Pfarrer in Weilbach und Flörsheim, wärmstens als Urlaubslektüre ans Herz gelegt, und sofort hatte sie einzelne Szenen in Bilder umgesetzt, die sie mit den entsprechenden Textstellen noch ergänzen möchte. Denn eine weitere Spezialität ihres Schaffens sind begleitende Gedichte und Gedanken zu ihren Bildern.

 

 

 


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